Mit diesen Tipps sparen Sie nicht nur Energie, sondern auch bares Geld!

1. Jedes Grad weniger spart etwa sechs Prozent an Heizenergie. Die richtige Raumtemperatur ist hierbei entscheidend. Ca. 20 Grad im Wohnbereich ist die optimale Raumtemperatur. In den anderen Räumen, reichen oft weniger Grad. In der Küche heizen Herd und Kühlschrank gleich mit. Im Schlafzimmer reichen 17 Grad für einen angenehmen Schlaf. Allerdings hängt die Wohlfühltemperatur stark vom eigenen Empfinden ab und unterscheidet oftmals auch sehr stark zwischen den einzelnen Familienmitgliedern.

2. Schließen Sie nachts Jalousien, Fenster und Rollläden. Das spart bis zu 50 Prozent.

3. Dauerhaft gekippte Fenster lässt vor allem Ihre Wände auskühlen. Am besten ist es, mehrmals täglich für drei bis fünf Minuten die Fenster vollständig öffnen. Das sorgt für einen vollständigen Luftaustausch. Schalten Sie davor die Heizung aus.

4. Kunststoffdichtungen in Fenstern und Türen werden im Laufe der Zeit porös und damit undicht. Im Winter kann das sehr teuer werden. Füllen Sie Spalten mit Schaumdichtungsband oder Gummidichtungen. Diese kleine Fuge bewirkt großes: Bei einem Einfamilienhaus mit Ölheizung lassen sich pro Jahr schnell 90 Euro Energiekosten einsparen.

5. Nachtabsenkung der Heizung am Tag - Wie bei Nachtabsenkung der Heizung, kann man während des Tages die Heizwassertemperatur senken, wenn tagsüber niemand zu Hause ist. Damit können Sie besonders in Gebäuden mit hohem Verbrauch bis zu 15 Proeznt an Heizenergie sparen. Die verringerten Zimmertemperaturen sollten aber 15 Grad nicht unterschreiten, da sonst zu viel Energie für das Wiederaufheizen nötig ist.

6. Eine Isolationsschicht direkt hinter Ihrem Heizkörper senkt den direkten Wärmeverlust durch die Außenwand. Das Material besteht aus Styropor, das mit einer Schicht aus Aluminium bedeckt ist. Aluminium reflektiert die Wärmestrahlung. So lässt sich der Wärmebedarf um zehn bis 30 Prozent reduzieren.

7. Kontrollieren Sie Ihren eigenen Stromverbrauch - Die Kosten für Heizung und Strom werden heute meist direkt vom Konto abgebucht. Das ist zwar bequem, führt aber leider auch dazu, dass man schnell den Überblick über die verbrauchte Energiemenge verliert. Achten Sie deshalb genau auf Ihren Verbrauch.

8. Richtiges Heizen mit automatischer Heizkörpersteuerung - Mit programmierbaren Thermostaten an den Heizkörpern können Sie den Heizzyklus in jedem Raum optimal einstellen. Komfortabel geht es auch per Funk von einem Raumregler gesteuert. So beheizen Sie Räume nur zu den Zeiten, zu denen sie genutzt werden. Sie haben jederzeit eine angenehme Raumtemperatur und sparen gleichzeitig Energiekosten. Der Einbau ist einfach: Lediglich der Thermostatkopf wird ausgetauscht. Fragen Sie bei uns nach. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

9. Kontrollieren Sie die Heizkörper vor der Heizperiode. Gluckernde Heizkörper sind Energiefresser! Durch Luft im Heizkörper kann das Wasser nicht zirkulieren, die Wärmeenergie kommt nicht an. Deshalb regelmäßig die Heizung entlüften und den Wasserdruck der Anlage kontrollieren!

10. Heizkörper nicht zuhängen oder zustellen - Vorhänge oder Verblendungen vor den Heizkörpern vermindern die Wärmeabstrahlung in den Räumen und erhöhen die Heizkostenrechnung. Verdeckte Thermostatventile können nicht richtig regulieren.

11. Halten Sie Räume geschlossen, insbesondere das Schlafzimmer möglichst geschlossen halten, damit nicht warme feuchte Luft vom Bad oder aus der Küche ins kältere Schlafzimmer gelangt.